Was ist Lokalanästhesie?

Was ist Lokalanästhesie?

Die Lokalanästhesie ist eine Form der Anästhesie, bei der nur ein Teil des Körpers betäubt wird. In der Zahnmedizin wird sie durch Injektion eines Betäubungsmittels in das Zahnfleisch oder in die Wange durchgeführt.

Zahnärztliche Behandlungen werden in der Regel ambulant durchgeführt. Bei solchen Behandlungen wird die Lokalanästhesie eingesetzt, um Schmerzen zu vermeiden. Die Lokalanästhesie ist ein äußerst schnelles, wirksames und sicheres Mittel zur Schmerzvermeidung.

Lokalanästhetische Medikamente betäuben die Nerven im zu behandelnden Bereich und verhindern so, dass Schmerzen empfunden werden. Das Anästhetikum blockiert die Nerven und verhindert so, dass die Schmerzsignale das Gehirn erreichen. Dennoch kann ein gewisser Druck und eine gewisse Bewegung spürbar sein, wenn der Zahnarzt an dem Zahn oder dem Zahnfleisch arbeitet.

Die Wirkung des Betäubungsmittels setzt bereits nach wenigen Minuten ein. Der Zahnarzt wartet, bis der Bereich vollständig betäubt ist, bevor er mit dem Eingriff beginnt.

Die Wirkung der Lokalanästhesie lässt in der Regel nach 2-4 Stunden nach. In einigen Fällen können die Schmerzen nach dem Abklingen der Betäubung wieder auftreten. In diesem Fall müssen eventuell Schmerzmittel verschrieben werden.

Die Lokalanästhesie kann einige Nebenwirkungen verursachen, wie z. B. versehentliche Verletzungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Schläfrigkeit, Schwäche und verschwommenes Sehen. Ein Hämatom (Ansammlung von Blut in einem anderen Gewebe) kann auftreten, wenn die Injektion des Medikaments ein Blutgefäß trifft. Alle diese Nebenwirkungen sind in der Regel geringfügig, harmlos und vorübergehend.

Die Lokalanästhesie erfordert keine besondere Vorbereitung, führt nicht zu Bewusstlosigkeit und verursacht selten ernsthafte Komplikationen. Sie ist daher sicherer als eine Vollnarkose.

Körperliche Aktivitäten lassen die Wirkung der Anästhesie schneller abklingen. Daher wird nach dem Eingriff Ruhe empfohlen.

Das in der zahnärztlichen Praxis am häufigsten verwendete Anästhetikum ist Lidocain. Dieses Medikament kann mit anderen Substanzen kombiniert werden, um die Wirksamkeit und Dauer der Anästhesie zu erhöhen.

Patienten mit Herzkrankheiten, Bluthochdruck oder Allergien sollten ihren Zahnarzt vor der Behandlung darüber informieren. In einem solchen Fall kann es notwendig sein, eine andere Medikamentenformel zu verwenden.

Für Patienten mit Angstzuständen kann der Arzt Beruhigungsmittel verschreiben. Beruhigungsmittel helfen dem Patienten, ruhiger zu bleiben.

Bei kleineren Eingriffen wie Zahnextraktionen, Zahnfüllungen und Wurzelbehandlungen wird eine örtliche Betäubung eingesetzt, um den zu behandelnden Bereich zu betäuben. Unabhängig von der Art der Anästhesie sollte die örtliche Betäubung oder die Vollnarkose von Personen durchgeführt werden, die über die erforderliche Ausbildung und ausreichende Erfahrung verfügen.

30.05.2023
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